» Das Gut Kartzitz auf Rügen

Am Rande der Niederung des Rappiner Sees liegt die Gemeinde Kartzitz auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. 1750 wurde die barocke Gutsanlage mit dem eingeschossigem verputzten Herrenhaus mit zweigeschossigem Mittelrisalit. Genutzt wurde das Gutshaus Kratzitz auf Rügen zu DDR Zeiten durch die LPG und die Gemeinde. Um 1800 wurde die ursprünglich barocke Parkanlage erweitert und teilweise zum englischen Landschaftspark umgestaltet. Heute befinden sich im Gutspark auf der Ostseeinsel Rügen Gedenksteine. Außerdem noch sehenswert ist die 300 Jahre alte Platane, eine etwa 200jährige Blutbuche, Rostkastanien und Eiben.

Schloss Kartzitz

Entstehungszeit zw. 1760 und 1780 mit Haupthaus und 2 Kavaliershäusern

Das Gut Kartzitz ist die einzige auf der Insel Rügen noch erhaltene Barockanlage. Sie wurde von ihrem damaligen Besitzer Ernst Joachim Moritz von Usedom errichtet. Nachweislich befand es sich bis ca. 1900 in Besitz der Familie von Usedom. Der Ort Kartzitz wechselte seitdem mehrmals den Besitzer und gehörte 1945 Ernst von Schinckel. Dessen Sohn erwarb die Gutsanlage und den Park nach der Wieder-vereinigung und verkaufte sie 1993 an Graf und Gräfin Knyphausen. Beides wurde durch die neuen Besitzer in den Folgejahren von Grund auf restauriert.  Das Herrenhaus beherbergt heute neben der Gutsverwaltung auch Ferienwohnungen und -zimmer.

Ein Teil des Parkes geht auf die Barockzeit zurück. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde ein anderer Teil im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet.



» Insel Rügen Parks

präsentiert Ihnen eine Auswahl der Parks auf der Insel Rügen

Alle Parks werden mit Fotos, Saisonzeiten und weiteren Informationen vorgestellt.

wir werden in Kürze weitere Informationen zu:

  • Gut Zürkvitz
  • Gut Boldevitz
  • Gut Gobbin

vorstellen

weitere Parks in MV :
Schweriner Schlossgarten


» Insel Rügen news

Besonders in der Ferienzeit halten die vier Mönchguter Museen im Ostseebad Göhren – Heimatmuseum, Museumshof, „Rookhus“ und Museumsschiff „Luise“ – ein interessantes Programm für die großen und kleinen Besucher bereit. Unter dem Motto „Lebendiges Museum“ läßt sich beispielsweise ein Bäcker bei seiner Arbeit auf die geschickten Finger schauen. Jeden zweiten Donnerstag erklärt Bäckermeister Manfred Schmidt auf dem Museumshof, wie früher Brot gebacken wurde. Das heißt für Bäckermeister Manfred Schmidt ab 2 Uhr morgens den Ofen anheizen, damit dieser bis 10 Uhr die richtige Backtemperatur erreicht. Danach geht es wieder zurück in die Bäckerei, um den Teig aus alten Rezepten der Bäckerkunst zu kneten, um dann aus diesem Brotlaiber zu formen. Ab 10.15 Uhr gibt es direkt am Backofen ein „Mönchguter Museumsbrot“ zu erwerben. Als besonderes Highlight findet am 17. August im historischen Ambiente des Museumshofes ein „Mönchguter Handwerkertag“ statt.
Ferientip: Mönchguter Museen im Ostseebad Göhren